Laser statt AugentropfenDer Grüne Star kann auch mit einem schonenden Laserverfahren behandelt werden.

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Laser statt Augentropfen

Der grüne Star kann auch mit einem schonenden Laserverfahren bestrahlt werden.

Das Glaukom (Grüner Star) ist eine Erkrankung, bei der es zu einem langsamen Verfall des Gesichtsfeldes kommt. Ursächlich hierfür ist in der Regel ein für das Auge zu hoher Augeninnendruck, der zu einer schleichenden Zerstörung des Sehnervs führt.
Um das Voranschreiten der Glaukomerkrankung zu verhindern, wird der Augeninnendruck in der Regel mit Augentropfen gesenkt. „Als Alternative dazu kann der Augeninnendruck auch mit einem Laserverfahren, der selektiven Lasertrabekuloplastik, gesenkt werden“, sagt Professor Dr. Andreas Böhm vom AugenCentrum Dresden.
Bei der selektiven Lasertrabekuloplastik (SLT) handelt es sich um ein schonendes Verfahren, bei dem mit einem speziellen Laser das Trabekelwerk bestrahlt wird. Das Trabekelwerk entspricht dem Abfluss des Auges. Im Auge wird Flüssigkeit, das sogenannte Kammerwasser, produziert, das dann über das Trabekelwerk abfließt. „Das Trabekelwerk kann man sich wie einen Streifen Kaffeefilterpapier vorstellen“, erklärt Professor Böhm. „Sind die Poren zu klein, kann nicht genügend Kammerwasser aus dem Auge abfließen. Die Bestrahlung des Trabekelwerks mit dem Laser bewirkt eine Vergrößerung der Poren. Ziel ist die Senkung des Abflusswiderstands und damit des Augeninnendrucks.“
Studien belegen, dass die selektive Lasertrabekuloplastik den Augeninnendruck um bis zu 30 Prozent senken kann. Nach erfolgreicher Behandlung können die Patienten zum Teil ganz auf Augentropfen verzichten, oder die Anzahl der Medikamente kann deutlich reduziert werden. Aber auch bei Patienten, bei denen der Augeninnendruck mit Tropfen nicht ausreichend gesenkt werden kann, wird die selektive Lasertrabekuloplastik zunehmend eingesetzt. Bei diesen Patienten kann mitunter durch die zusätzliche Senkung des Augeninnendrucks eine Operation verhindert oder aufgeschoben werden.
„Der drucksenkende Effekt einer Laserbehandlung kann über mehrere Jahre anhalten. Sollte er nachlassen, kann die Behandlung wiederholt werden“, so Professor Böhm. Der Einsatz des Lasers ist schmerzlos und dauert nur wenige Minuten. Die Behandlung wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. (syl)

Artikel aus Beilage der Sächsischen Zeitung Medizin heute – Magazin für Gesundheit Medizin  Ausgabe 2/2014, Seite 7

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