Refraktive Chirurgie
Sehen ohne BrilleMittels moderner Linsen- und Hornhautchirurgie kann eine weitestgehende Brillenfreiheit erreicht werden.

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Refraktive Chirurgie

Prinzipiell gibt es zwei unterschiedliche operative Verfahren, um Brechkraftfehler zu korrigieren und so ein Sehen ohne Brille zu ermöglichen. Zum einen kann mit einem Laser das Brillenglas in die Hornhaut eingeschliffen werden (LASIK, PRK, LASEK), zum anderen kann durch Operationen an der Linse der Refraktionsfehler ausgeglichen werden. Dies kann durch das Einbringen einer Kunstlinse zusätzlich zu der eigenen Linse erfolgen (ICL) oder durch den Tausch der eigenen Linse (refraktiver Linsentausch) durch eine Multifokallinse.

Man kann auch ein Laserverfahren mit einer Linsenoperation kombinieren, um ein optimales Ergebnis zu erhalten (Bioptics).

Die Linsenoperationen führen wir in unserem Operationszentrum im AugenCentrum Dresden durch. Die Laseroperationen der Hornhaut werden in Kooperation mit Euroeyes am Postplatz durchgeführt. Damit können wir Ihnen alle Operationsverfahren, die ein Sehen ohne Brille ermöglichen, im Zentrum von Dresden anbieten. Wir beraten Sie gern, welches Verfahren für Sie das geeignetste ist!
Laserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten

LASIK
Bei der LASIK wird mit Hilfe eines speziellen Hornhautmessers (LASIK) oder mit Hilfe eines Lasers (Femto-LASIK) zunächst eine feine Hornhautlamelle präpariert und zur Seite geklappt. Mit einem Excimer-Laser wird dann auf wenige Tausendstel Millimeter genau die Menge an Hornhautgewebe abgetragen, die zur Korrektur der Fehlsichtigkeit notwendig ist. Danach wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Bei der LASIK erfolgt also der Abtrag des Gewebes innerhalb der Hornhaut.

LASIK

PRK/LASEK
Bei der PRK/LASEK wird zunächst die oberflächliche Hornhautzellschicht (Hornhautepithel) vorsichtig gelöst. Bei der PRK wird diese Zellschicht entfernt, bei der LASEK wird diese Schicht vorsichtig zur Seite geklappt. Mit einem Excimer-Laser wird dann auf
wenige Tausendstel Millimeter genau die Menge an Hornhautgewebe abgetragen, die zur Korrektur der Fehlsichtigkeit notwendig ist. Bei der PRK wird die Oberfläche so belassen und bei der LASEK wird das zuvor gelöste Epithel wieder zurückgeklappt. Bei der PRK/LASEK erfolgt also der Abtrag des Gewebes an der Hornhautoberfläche.

PRK/LASEK


Linsenoperationen zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten

Refraktiver Linsentausch
Beim refraktiven Linsentausch wird ähnlich wie bei der Kataraktoperation die natürliche Linse entfernt und eine Kunstlinse in die körpereigene Linsenhülle eingesetzt. Die Kunstlinse wird so berechnet, dass der Brechkraftfehler ausgeglichen werden kann. Um ein Sehen ohne Brille zu ermöglichen, kann eine Multifokallinse oder torische Multifokallinse eingesetzt werden. Der refraktive Linsenaustausch wird bei Patienten mit hoher Kurzsichtigkeit und vor allem bei Weitsichtigkeit durchgeführt. Auch bei Patienten mit einer beginnenden Altersweitsichtigkeit oder älteren Menschen, bei denen eine Kataraktoperation ohnehin in absehbarer Zeit notwendig sein wird, ist der refraktive Linsentausch bei vorhandenem Refraktionsfehler eine sehr gute Option.

Zusatzlinse zur natürlichen Linse (ICL)

Um einen Brechkraftfehler zu korrigieren, kann auch zusätzlich zu der eigenen Linse eine Kunstlinse in das Auge eingesetzt werden. Bei der ICL wird eine Art Kontaktlinse hinter die Regenbogenhaut vor die körpereigene Linse implantiert. Mit dieser Operationsmethode können Kurz-, Weitsichtigkeit und eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden. In seltenen Fällen kann es durch die Nähe zur eigenen Linse zu einer Linsentrübung kommen, die eine Kataraktoperation notwendig machen kann.

Zusatzlinse zur natürlichen Linse (ICL)

Zusatzlinse zur künstlichen Linse (Add-On-Linse)
Wenn Sie bereits Katarakt operiert sind und dennoch ein Sehen ohne
Brille erreichen möchten, kann dies durch die Implantation einer zweiten Kunstlinse vor die bereits vorhandene Kunstlinse erreicht werden. Diese Zusatzlinsen gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Durch das Einsetzen einer multifokalen Add-On- Linse kann ein scharfes Sehen in der Nähe und in der Ferne und damit eine weitestgehende Brillenfreiheit erzielt werden.

Add-On Linse

Bioptics-Behandlung
Bei der Bioptics-Behandlung  handelt es sich um eine Kombination von Laserverfahren (Femto-LASIK) und einer Linsenoperation. Die Bioptics-Behandlung wird vor allem bei hohen Fehlsichtigkeiten eingesetzt. In der Regel wird zunächst die Linsenoperation und dann 6-8 Wochen später die Laseroperation durchgeführt.